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Geschichte

Streifzug durch 90 Jahre Firmengeschichte

Firmengründer Bernard Südbeck
Firmengründer Bernard Südbeck
Südbeck 1928 in der Mühlenstraße (Stadtmitte)
Südbeck 1928 in der Mühlenstraße (Stadtmitte)
Luftaufnahme vom "Werk II" am Hofkamp.
Luftaufnahme vom "Werk II" am Hofkamp.
Südbeck am Pingel Anton.
Südbeck am Pingel Anton.
Werner Raker - Senior-Chef Werner Raker. - © Autohaus Südbeck
Senior-Chef Werner Raker.
Der Lehrvertrag von Alfons Barhorst von 1941.
Der Lehrvertrag von Alfons Barhorst von 1941.
Die Inhaber Alfons Schrandt (l.) und Andreas Raker.
Die Inhaber Alfons Schrandt (l.) und Andreas Raker.

Das Autohaus Südbeck in Cloppenburg feiert in diesen Tagen den 90. Geburtstag und ist seit jeher Partner für die Volkswagen Konzernmarken im Oldenburger Münsterland. Zeit, um auf die bewegte Firmengeschichte zurückzublicken:


Bernard Südbeck (Gründer)
Bernard Südbeck wurde am 11. Mai 1900 in Hopen bei Lohne im Landkreis Vechta geboren. Nach seiner Schulzeit und einer Anstellung beim Postamt arbeitete er für die Firma Hinners & Tapken aus Lohne. Für diese Firma zog er 1919 nach Cloppenburg, wo er Geschäftsführer der dortigen Filiale wurde.

Die Anfangsjahre (vor dem zweiten Weltkrieg)
Am 1. Juni 1927 machte er sich an der Mühlenstraße selbstständig mit dem Verkauf und der Reparatur von Fahrrädern (Göricke, Wanderer, NSU, etc.), Nähmaschinen (Pfaff) und Motorrädern - die Geburtsstunde des Unternehmens. Das Gebäude ist noch heute in der Stadtmitte neben dem Hochzeitshaus (ehemals C.A. Thole) in Cloppenburg zu finden. Wanderer und NSU wurden 1932 zusammen mit den Marken DKW und Audi zur Auto-Union. Daraufhin entstand das Signet der berühmten „vier Ringe“, das noch heute den Markenkern der Audi AG bildet. Die Audi AG wiederum ist seit 1965 fester Bestandteil des Volkswagen Konzerns.


Einstieg in die Autobranche (ab 1938)
Bald plante Südbeck auch die Gründung einer Autowerkstatt (Werk II), was 1938 in die Tat umgesetzt wurde. Am Hofkamp entstand eine Autowerkstatt mit zwei Werkswohnungen und zehn Garagen. Geleitet wurde die Werkstatt später von Willi Tholen, der 1947 in Oldenburg seine Meisterprüfung absolvierte. Der Betrieb behauptete sich in den Nachkriegsjahren und entwickelte sich zur führenden Adresse für Fahrzeuge der damaligen Auto Union. Vor allem die Marke DKW entpuppte sich als Verkaufsschlager.

Aufstieg und Wachstum (50er bis 70er Jahre)
In den 30er Jahren begann der Siegeszug des Volkswagens, der nach dem Kriegsende bekanntlich weltweite Erfolge feierte. So stand auch die Firma Südbeck vor der Entscheidung zwischen DKW und VW, die zugunsten des Wolfsburger Autobauers ausfiel. Ab 1949 bildete der Volkswagen dann das Kernsortiment. Das Wirtschaftswunder machte auch nicht vor Cloppenburg Halt und so stieg die Zahl der verkauften Autos von 12 im Jahr 1949 auf etwa 100 Stück fünf 1954. Kontinuierlich wuchs ebenso die Zahl der Mitarbeiter, sodass die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichten und 1953/54 eine Halle angebaut sowie die technische Ausstattung verbessert wurde. Schließlich zog der ganze Betrieb im Rahmen einer weiteren Expansion 1960 an den Pingel Anton (heute EDEKA Husmann). Im gleichen Jahr verkaufte Südbeck seinen 1000. Volkswagen.
Am 14.07.1965 verstarb Bernard Südbeck und die Söhne Helmuth und Werner übernahmen den Betrieb. In den 70er Jahren wurde das Sortiment wieder erweitert. Volkswagen, Audi und auch Porsche gehörten fortan zu den Vertragsmarken bei Südbeck.

Stürmische Zeiten (80er Jahre)
Die 80er Jahre waren für das Autohaus Südbeck eine Zeit voller Veränderungen. Im Mai 1984 wurde die Betriebsstätte am Pingel Anton aufgegeben, um vorübergehend in ein Provisorium an der Emsteker Straße zu ziehen. Zuvor hatten Yvonne von Wegener-Anders und dessen Ehemann Theodor Anders bereits von der Familie Südbeck übernommen. Nur ein Jahr später, am 20. April 1985, bezog das Team die Räumlichkeiten an der Daimlerstraße in Cloppenburg, ehemals Krapp-Eisenwaren, wo der Betrieb bis heute ansässig ist. Jedoch verschlechterte sich die finanzielle Lage des Betriebs in den folgenden Jahren zusehends. Dies führte dazu, dass im August 1988 der langjährige Mitarbeiter und Prokurist Werner Raker und dessen Schwager Alfons Schrandt das Unternehmen als Geschäftsführer und Inhaber übernahmen.

... der Weg in das neue Jahrtausend (90er Jahre bis heute)
Nach einer Zeit der wirtschaftlichen Konsolidierung gründeten die neuen Geschäftsführer 1991 Rasch Automobile, ein Tochterunternehmen, das SEAT Neu- und Gebrauchtwagen anbietet und auch über eine eigene Werkstatt verfügt. 1993 wuchs die Südbeck Gruppe ein weiteres Mal: Das Autohaus am Stadion eröffnete als Skoda-Vertretung und verfügt heute über ein breites Gebrauchtwagen-Angebot vieler verschiedener Marken.


Mitte der 90er Jahre wuchs der Verkauf von Fahrzeugen und die Werkstattauslastung weiter. Dieser Entwicklung trug der Betrieb Rechnung, indem 1998 eine neue Werkstatt gebaut wurde. Weiterhin entstand auf dem Gelände ein neuer Schauraum für die Volkswagen Konzernmarken.
2004 folgte dann der Generationenwechsel: Andreas Raker stieg in die Geschäftsführung ein und unterstützte zunächst seinen Vater Werner und seinen Onkel Alfons. 2005 wurde das Gelände abermals vergrößert. Auf dem benachbarten Grundstück (ehemals Blumen Schröder), das 2002 erworben wurde, entstand der Audi Hangar. Dort fand die Marke Audi eine neue, eigene Heimat. Südbeck ist seither Stützpunkt der Volkswagen Konzernmarken im Oldenburger Münsterland und heimste vielfach Preise innerhalb des Konzerns ein.

Heute ist die Südbeck-Gruppe mit seinen Marken, Dienstleistungen und rund 90 Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region Cloppenburg und im Oldenburger Münsterland. Weiterhin ist die Südbeck-Gruppe vielfältiger Kooperationspartner für örtliche Institutionen, Vereine und Einrichtungen.


Werner Raker (Senior-Chef)
Werner Raker trat 1. April 1964 in den Betrieb ein und arbeitete sich über die Jahre bis in die Geschäftsleitung vor, ehe er 1988 mit seinem Schwager und Kollegen Alfons Schrandt den Betrieb als Inhaber übernahm. Nach der Konsolidierung und anschließenden mehrfachen Erweiterung trat Werner Raker 2007 nach über 40 Jahren Betriebszugehörigkeit in den verdienten Ruhestand ein und übergab damit seinem Sohn Andreas den Staffelstab in der Geschäftsleitung. Dennoch bleibt er auch weiterhin dem Autohaus Südbeck treu und steht bis heute stets mit Rat und Tat zur Seite.


Ein besonderes Zeitdokument: der Lehrvertrag von Alfons Barhorst aus 1941
Als besonderes Zeitdokument wurde dem Autohaus Südbeck der erste Lehrvertrag aus dem Jahre 1941 von der Familie Südbeck zugespielt. Alfons Barhorst startete am 1. März 1941 seine Ausbildung unter seinem Lehrherrn Bernard Südbeck. Interessant zu wissen, dass die Ausbildungsvergütung 1941 im ersten Lehrjahr monatlich 3,- Reichsmark betrug. über 4,- Reichsmark im zweiten, 6,- Reichsmark im dritten gelangte der Auszubildende seiner Zeit zu 8,- Reichsmark im vierten Lehrjahr. Falls der Auszubildende seine Tätigkeit abbrechen wollte, hatte die Familie des Lehrlings bis zu 200,- Reichsmark an den Lehrherrn zu entrichten. Harte Sitten seiner Zeit.

Südbeck ist "Tradition die verpflichtet"

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